Der Salon

»Der Salon ist die kunstvollste Form rauschenden Müßigganges.« (R. Varnhagen)


Der Jüdische Salon am Grindel e.V. hat sich zum Ziel gesetzt jüdische Kultur und Traditionen im weitesten Sinne zu fördern, darzustellen und einer interessierten Öffentlichkeit zu vermitteln. Im Austausch mit Kulturschaffenden wollen wir in einer Atmosphäre von Toleranz und Verständigung, Diskussion und Reflexion ermöglichen.

Gegründet 2007 und mittlerweile fest im Grindelviertel in Hamburg verankert, widmet sich der Jüdische Salon am Grindel ausdrücklich der Gegenwart im vollen Bewusstsein um die Vergangenheit und trägt wesentlich dazu bei, dem ehemals jüdisch geprägten Viertel ein kleines Stück von dem zurückzugeben, was einst seine Identität ausmachte.

Unsere Themen sind so breit, wie jüdische Kultur vielfältig ist. Unsere Schwerpunkte liegen auf ausgewählter Literatur, jüdischer Musik, Psychoanalyse und jüdischer Religion. Wir interessieren uns für alle Gebiete und Formen jüdischer Kunst und Kultur, ob aktuell oder aus der Mode gekommen. Lesungen, Vorträge, Buchvorstellungen, Workshops, Gespräche und Konzerte: Ein Salon stellt Beziehungen her, verknüpft Unverbundenes, hält Einzelnes fest – und freut sich an guter Unterhaltung!

Die Gestaltung eines guten Salons hat – frei nach W. Benjamin – drei Stufen: eine architektonische der Gründung, bei welcher die Gastgeberinnen und Gastgeber sich zusammenfinden; eine kompositorische der Formulierung von Idee und Angebot; und endlich eine textile auf der Gastgeber und Gäste im Austausch verwoben sich finden.